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Computersabotage

Bisher gehörte ich, persönlich immer zu jenem, der über die Eiszeit am Computer bei anderen lesen durfte. Seid gestern den 09.07.2019 genauer gesagt gegen 11:47 Uhr bin ich nun auch zu jemand, der live erleben darf, wie hilflos man selbst in die Wäsche guckt, wenn man sich ganz normal anmelden darf und im Anschluss nur noch den Strom kappen kann, weil die CPU scheinbar kurz vor der Kernschmelze zu stehen scheint, die Festplatte voll ausgelastet bzw. überlastet ist und selbst der harmlose Griff der Affen die letzte Ölung bedeuten könnte, denn von Null auf Hundert geht nix mehr, einfach nur konserviert für irgendwann. Natürlich denkt man zu erst an Malware oder einem anderem Schädling. Denn Malware oder eben ein anderer Computerschädling soll diese Symptome ja auch hervor rufen können, vom hören und sagen zu mindest.
Die suche nach möglicher Malware und anderen Computerviren entpuppte sich zum Glück nur als Zeitverschwendung.

Das Wort Computersabotage kennt man zwar von irgendwo aus der Presse. Aber dank der ungewöhnlichen Umstände konnte dies recht fix ausgeschlossen werden. Die betroffenen Computer mit Win7 liefen noch reibungslos bis zu den späten Morgenstunden und dann in den umweltfreundlichen Notstrommodus (sprich waren ausgeschalten befanden sich nicht im verschwenderischen Energiesparmodus ) versetzt. und komplett vom Internetzugang abgekoppelt. Es konnte also keiner durch die Internettrasse krabbeln um mal einen blöden Streich spielen zu können, …
Das Internet ist in zwischen voll mit einem Reichgefüllten Sack an offenen ungelösten Fragen und Null brauchbaren Lösungen. Wenn man die Eiszeit am Computer erleben muss, kommt man leider nicht an den Berichten der IT-Presse vorbei. Ein Computermagazin berichtete das angeblich einige Updates von WinOS schuldig sein sollen.

Kleiner Lichtblick !

Klar, habe auch meine Zeit damit verplempert, die beschriebenen Updates heraus zu friemeln und brav zu deinstallieren. Behoben wurde das Problem jedoch nicht, denn die Computer booteten wie am jüngsten Tag und nach dem Login herrschte nach wie vor tiefste Eiszeit wenn die Sicherheitssoftware aktiv geschaltet war. War sie hingegen deaktiviert schnurrte das Kätzchen, fast keine Festplattenauslastung und der CPU war auch nicht mehr mit sich selbst beschäftigt.
Der gleiche positive Zustand mit gekappter Internetverbindung plus aktivierter Internet Security. Aber sobald der Computer mit der Scharfgeschalteten Internet Security wieder mit dem Internet verbunden war, reichte ein Mausruckler aus und sofort war Ebbe in der Kiste.
Kam in der Vergangenheit mal vor, das einem die Internet Security den Zugang zum Internet vermasselt hatte. Programmierer sind eben auch nur Menschen.

Der Übeltäter ?

Die Avast Internet Security mit Hilfe der Avastclear vollständig vom System gebohnert, anschließend den Restmüll aus der Winreg manuell noch pulverisiert, frisch und benutzerdefiniert installiert (nur dann kann man die benötigten Komponente auswählen und muss sich später nicht überraschen lassen. Trug aber nicht zur Lösung des Problems mit der Eiszeit am Computer bei. Bis zu diesem Zeitpunkt war ein Übeltäter gefunden.
Um nicht ausversehen den falschen beschuldigen zu müssen wurde die Avast Internet Security mit Hilfe der Avastclear nochmals vollständig vom System gebohnert, anschließend den Restmüll aus der Winreg manuell noch pulverisiert. dann Avast Antivirus Freeware herunter geladen auch wieder benutzerdefiniert installiert und getestet.
keine Eiszeit mehr auf den Computer, keine überhöhte Auslastung der Festplatte als auch der CPU, also fast alles im ganz grünen Level, lief alles wie frisch geschmiert und dies trotz der so genannten Problem Updates. Fairerweise werden sie hier auch nicht weiter erwähnt.
Die Avast Antivirus Freeware mit Hilfe der Avastclear nochmals vollständig vom System gebohnert, anschließend den Restmüll aus der Winreg manuell noch pulverisiert. dann Avast Internet Security auch wieder benutzerdefiniert installiert und ? Läuft problemlos wie ein fast frisch aufgesetztes System. Bei dem anderen Computer klappte es nicht ganz so, wie man es sich gern erhofft hätte, er ist aber auch schon wieder im grünen Level.

Mögliche Ursache ist leider unbekannt, was die Eiszeit am Computer betrifft. Vermutlich basierte alles nur auf einen unglücklichen Zufall !

Tipp zum Schluss

Und noch ein kleiner Tipp ! Tuning und Cleaner Tools allgemein können nützlich und stabilisierend sein, wenn man sie mit bedacht einsetzt, anderenfalls zerschießt man sein System nur weil der Nutzer vom jeweiligen Hersteller vorgaukeln lassen hat, das hierdurch der Datenschutz erhöht werden würde, die eine oder andere Datei unnütz sei, zuviel Arbeitsspeicher oder Festplattenspeicher verbrauchen würde usw.

Tickende Zeitbombe

Sicherlich hätte ich für die tickende Zeitbombe auch einen separaten Beitrag wählen können, aber die liebe Zeit klemmt an allen produktiven Fronten. Bisher war ich dooferweise immer der Meinung das ein Security ( Sicherheitsupdate der Redmonderbastelstube ) nur zu Erhöhung der Computersicherheit diene ! Natürlich steht mein innerer Reaktor immer noch unter Volldampf wenn auch auch schon wieder etwas mit Humor abgekühlt. Nach dem ich mich aus Gründen des eingenen Forscherdranges (Gier nach Wissen) für die mühsame Einzelinstallation der Updates von Windows entschieden hatte, fielen mir einige unerklärliche Ungereimtheiten auf.

  1. Ältere Updates ab 2013 werden mit neueren KB verteilt, dies könnte bedeuten, das die Fehler in den Updates nachträglich von der Redmonder Bastelstube behoben worden oder leider eine bereits geschlossen Lücke … wieder ausgehebelt werden sollte. ( Reine Vermutung )
  2. Ein Update aus dem Jahr 2013 (leider wurde der Computer zur Eigensicherheit sehr schnell heruntergefahren so dass die Notiz über das betreffene KB vom Speicher verpulverisiert wurde. Ich vermute daher das es sicht bei der tickenden Zeitbome bei dem Update vom 15.02.15 sondern sich um ein Sicherheits-Update aus dem Jahr 2013  handeln könnte, welches bisher kein weiteres mal zur Neuinstallation angeboten wurde. Die Auslastung der CPU kletterte im Leerlaufmodus auf 68 Prozent steigend lt. Wise CPU Überwachung, allle Dienste liefen Normal lt, Wise und MS eigener Überwachungstools.
  3. Nicht vergessen – Programmierer ergal wo und für wem sind auch nur Menschen !

 

 

 

 

 

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